K-Therm heiztechnik

Grundofen Wirkungsweise und Funktion
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Die Summe der Wärme abstrahlenden Flächen bildet die Grundlage für die entsprechende Heizleistung des Grundofens. In Anlehnung an den Wärmebedarf des Raumes addiert man die Heizflächen (vom Feuerraum und den Rauchgas berührten Flächen) und ermittelt als Grundlage von 650 W - 850 W je m2 Heizfläche die spezifische Nennwärmeleistung des Ofens. Wenn der Ofen als Einzelfeuerstätte eine vollständige Raumerwärmung gewährleisten soll, muss die Nennwärmeleistung dem durch die Größe des Raumes benötigten Wärmebedarf entsprechen.

Diese Berechnung basiert auf der Grundlage für Innenausbau (Feuerraum und Zugsystem) nach den gültigen Fachregeln des Ofen- und Luftheizungsbauhandwerk , jetzt neu nach DIN EN 15544 und dem Österreichischen Kachelofenverband . Die Architektur hat im Ofenbau die Formgebung maßgebend beeinflusst und die Bedeutung von Grundöfen als ausschließliche bzw. Hauptheizung ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Aber auch als Zusatzheizung oder zum Beheizen von Räumen mit geringen Energiebedarf ist der Grundofen eines der besten Feuerstätten überhaupt.

Strahlungswärme und Effiziens

Aufgrund seiner ausschließlichen Strahlungswärme kommt ein Grundofen mit weitaus weniger Energie, als jede andere Heizungsart, die nach dem Konvektionsprinzip (Luftumwälzung) arbeitet aus.

Nur durch Strahlungswärme empfindet der Mensch bei ca. 19-21 °C Raumtemperatur die gleiche Behaglichkeit wie vergleichsweise bei einer Zentralheizung, Fußbodenheizung oder eines Kaminofen, die dafür 24-26°C benötigen.
Grund hierfür ist die sogenannte vertikale Temperaturdifferenz. Diese liegt bei Heizungsarten die auf Konvektion basieren bei ca. 10 °C (z.B. Bodentemperatur 20 °C, Deckentemperatur 30 °C) Bei Grunöfen dagegen sind es lediglich 2 °C !
Staubaufwirbelungen duch den Transprt mit konvektiver Luft sind bei einem Grudofen gleich null. Zudem bewirken die Wellenstrahlen (gleich dem der Sonne nur ohne gesundheitschädlichen UV) ein sehr angenehmes Wärmeempfinden.